Introvision 2 #dBp111

Shownotes

Der dehner Business Podcast „Unternehmen stärken“ ist der Führungskräfte-Impuls, Business Talk und Management-Input. Mit Gedanken, die Unternehmen stärken für die Zukunft.

Organisationale Resilienz ist die Fähigkeit und Kompetenz der Zukunft. Unternehmen und Führungskräfte müssen immer schneller auf sich ändernde Anforderungen reagieren. In einer Krise zu verharren, ist keine Option. Sie müssen vielmehr den Change wie selbstverständlich integrieren, um die Zukunft der Organisation zu sichern.

Mitarbeitende werden in Veränderungsprozesse einbezogen, starke Führungsteams steuern die Organisation und bei Veränderungen bleibt das Unternehmen effizient und leistungsstark.

Dabei setzt organisationale Resilienz nicht nur auf agile Organisationsstrukturen. Die Haltungen und Werte der Führungskräfte und Mitarbeitenden stehen im Fokus. So gelingt es Organisationen, wertvolle Ressourcen in Krisenzeiten zu nutzen.

Resilienz ist der Schlüsselfaktor, der in unserer VUCA Welt den Fortbestand und die Erfolge sichert.

Der dehner Business Podcast „Unternehmen stärken“ erscheint wöchentlich sowie bei aktuellem Anlass.

Haben Sie Fragen und Anregungen? Dann mailen Sie uns unter: info@dehner.academy

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#111 Introvision 2

Speaker Der dena business Podcast. Unternehmen stärken. Der Podcast mit Alice Deena. Sie gibt Antworten auf Business und Leadership Fragen. Warum geraten wir manchmal so sehr in Stress, in Ängste oder Blockaden? Der Status quo. Aufgrund des neu erschienenen Buches von Ulrich und Renate Dena mit dem Titel Der Satz, der dein Leben verändert, in dem es um die Methode Introvision geht, habe ich im letzten Podcast schon mehr dazu erzählt. Dabei habe ich so ein bisschen lapidar gesagt, dass ja viele wissen, woher Stress oder die inneren Ängste, Blockaden usw ursprünglich herkommen, dass viele das durchaus verstanden und analysiert haben. Jetzt haben mich aber doch immer wieder Fragen erreicht Ja, woher kommen die Sachen denn eigentlich? Ich weiß es nicht und daher möchte ich mich in dieser Podcastfolge doch dem nochmal widmen. Wo kommt das eigentlich her? Wie entstehen eigentlich diese inneren Imperative, wie ich es das letzte Mal genannt habe, Diese tiefen Glaubenssätze, die eben mit der Amygdala verknüpft und so sehr unter Stress setzen oder Ängste produzieren. Der Ansatz. Diese inneren Imperative, die eben dafür verantwortlich sind, dass wir in so starke Stressreaktionen kommen, sind eben sehr stark wirkende Glaubenssätze. Glaubenssätze entstehen bei uns aufgrund von unseren Erfahrungen und unseren Werten. Das heißt, wir alle sammeln Erfahrungen und haben Werte. Und wenn die Erfahrungen nicht zu den Werten passen usw, entstehen entsprechende Glaubenssätze darüber, wie die Welt funktionieren sollte und wie ich selber funktioniert. Und die Imperative sind eben entsprechend sehr stark wirkende Glaubenssätze, die eben einen großen Impact haben. Gerade wenn es um das Stresserleben geht, weil sie im Gehirn verknüpft sind mit der Amygdala, wo unsere innere Alarmanlage sitzt. Und wenn eben so ein innerer Imperativ in Gefahr ist, das heißt, dass irgendwas passieren könnte, was auf gar keinen Fall passieren darf, dann geht eben dieses innere Alarmsystem los. So habe ich in der letzten Podcastfolge also wäre da noch mal tiefer reinhören möchte, kann sich die letzte Podcastfolge gerne anhören. Habe ich erklärt, wie dieser Stress, diese Ängste entstehen. Jetzt ist aber die Frage Wo kommen diese Glaubenssätze eigentlich her? Wie entsteht so ein innerer Imperativ? Sehr häufig entstehen die in der Kindheit. Das heißt, dass wir als Kind in Situationen waren, in denen wir sehr unwohl uns gefühlt haben und das Ganze sich sehr existenziell angefühlt hat. Das heißt, dass wir große Ängste hatten, große Sorgen hatten, das Gefühl hatten, uns total zu blamieren, zu versagen usw. Die Introversion kommt ja ursprünglich aus dem pädagogischen Kontext und da nehme ich immer gerne zum Beispiel dieses Beispiel, dass ein Kind an einer Tafel stehen muss und eine Matheaufgabe an der Tafel lösen soll und überhaupt nicht weiß, wie diese Matheaufgabe geht und das Gefühl hat, sich gerade bis auf die Knochen zu blamieren. Das heißt, die Klasse fängt schon an zu kichern. Man merkt, wie man rot wird. Der Lehrer ist überhaupt nicht hilfreich und erkennt die innere Not des Kindes gar nicht. Und das kann sich so existenziell unangenehm anfühlen für ein Kind. Auch diese Hilflosigkeit dahinter, dass so ein innerer Glaubenssatz entstehen kann und imperativ entstehen kann Ich darf mich nie wieder so blamieren. Was in solchen Situationen Kindern gefehlt hat, ist jemand, ein Erwachsener, der ihm hilft, diese Situation zu meistern und was es dafür braucht. Von Erwachsenen ist meistens gar nicht irgendwie viele Worte, Erklärungen oder sonst irgendwas, sondern diese zugewandte Präsenz eines Erwachsenen. Wenn Sie selber Kinder haben, kennen Sie das vielleicht. Wenn ein Kind Angst hat, dann ist es gar nicht so wichtig, was man dem Kind erzählt, sondern was wichtig ist, ist es, auf den Schoss zu nehmen und diese Angst halt da sein zu lassen und präsent sein, dafür zu sein. Dafür. Und dann nimmt die Angst wieder ab und ein Kind kann wieder spielen gehen. Und das hat uns eben in vielen Situationen gefehlt. Entweder weil Eltern, Elternfiguren schlicht überhaupt nicht anwesend waren in der Situation und entsprechend diese Präsenz nicht schenken konnten. Oder aber das Eltern, Elternfiguren Lehrer nicht erkannt haben, was das Kind jetzt gerade braucht und entsprechend so dieser Anteil unversorgt geblieben ist. Und daraus entstehen dann eben diese tiefwirkenden Glaubenssätze, die unbewusst in unserem weiteren Leben stark wirken und eben zu solchen Stressreaktionen oder Ängsten führen. Es kann aber natürlich auch im Erwachsenenleben so ein Imperativ, so ein tiefer Glaubenssatz entstehen. Also ich hatte zum Beispiel einmal eine Coachee, die in ihrem Konzern häufig hat Köpfe rollen sehen und das Ganze für sie so schlimm war, mit anzusehen, dass über kleine Fehler Leute wirklich ziemlich schnell rausgeschmissen wurden. Dass sie selber dann eine sehr existenzielle Angst entwickelt hat, bei jedem kleinsten Fehler eventuell sofort ihren Job zu verlieren. Und als alleinerziehende Mutter und Alleinverdienerin war das für sie äußerst existenziell und hat dann entsprechend ähnliche Stressreaktionen ausgelöst, wann immer Fehler passiert sind. Also das heißt, es muss nicht im Kindesalter passieren, aber sehr viel entsteht natürlich im Kindesalter. Wie gesagt, was eben gefehlt hat, ist eine Präsenz von jemandem, der geholfen hat, diese Situationen zu meistern. Die Lösung. Wenn ich jetzt eben mit diesem Erklärungsmuster, wo die Imperative ursprünglich herkommen, die Introversion jetzt betrachte und nicht nur rein neurologisch biologisch, wie ich es im letzten Podcast erklärt habe. Dann kann die Introversion eben im Prinzip so wirken, dass wir eben so unversorgte Kindanteile in uns haben, die eben dann zu solchen Stress und Angstmustern führen, eben in Beteiligung der Amygdala. Und was wir in der Introvision machen, ist, dass wir jetzt ja selbst erwachsen sind. Das heißt, wir selber haben eigentlich alle Möglichkeiten, die uns als Kind oft gefehlt haben, souverän mit vielen Situationen umzugehen. Und wir selbst können uns jetzt anfangen, diese Präsenz zu schenken. Und das ist letztlich das, was wir in der Introvision machen. Das heißt, wir lösen so einen Alarm mal bewusst aus und eine Stressreaktion, aber reagieren nicht darauf. Versuchen sie nicht wegzudrücken und sagen sozusagen Das darf nicht da sein, weil Sie es unangenehm anfühlt, sondern schenken uns selber die Präsenz für diese Kindanteile. Und dadurch kann sich dieser Anteil von uns rapide nach entwickeln. Und wir können plötzlich souverän und gelassen in Situationen agieren, die uns eben vorher so maximal unter Stress gesetzt haben. Und das ist die Fähigkeit, die wir einsetzen, in der Introvision eben präsent zu sein für uns selbst und diese Gefühle zuzulassen. Und da zeigt eben auch die neuere Forschung zunehmend, dass eben, wenn wir Gefühle, die hochkommen, einfach nur wegdrücken, dass sie sich tendenziell verstärken, weil sie eben eben irgendwas sagen wollen. Also in dem Fall vielleicht schützen wollen für irgendwas, was sich existenziell anfühlt. Aber in dem Moment, wo Gefühle einfach da sein dürfen, die sie wahrnehmen, können sie auch schnell wieder gehen. Und das matcht eben wie gesagt mit der neuen Forschung, dass es absolut hilfreich ist, da eher Präsenz sich selbst zu schenken und die Dinge, die so einen Alarm ausmachen, wahrzunehmen. Und so wirkt eben entsprechend die Introvision. Und so kann man eben diese Muster, die oft schon seit Kindheit herrühren, auch heute sehr schnell lösen. Und das Gute daran ist Ich muss nicht in jedem Einzelfall unbedingt verstehen, Was genau ist passiert? Wo ist der Ursprung dessen? Sondern das Muster als solches reicht aus und ich kann damit arbeiten. Das heißt, wenn Sie solche Stressreaktionen von sich kennen, Ängste und Blockaden, dann kann so ein Introvisioncoaching enorm hilfreich sein, um eben da einen neuen Entwicklungsschritt zu gehen. Und wer selbst die Methode lernen möchte als Coach oder Therapeut, kann dies eben zum Beispiel bei uns in der Akademie auch als Methodik erlernen. Der Dehner Business Podcast Unternehmen stärken ist der Führungskräfteimpuls und Managementinput mit Gedanken für die Zukunft. Für weitere Informationen und Fragen finden Sie uns im Internet unter www.dnaakademie.

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