Änder dich doch endlich #dBp120
Shownotes
„Würde sich mein Kollege doch endlich verändern.“ Besonders wenn Zusammenarbeit anstrengend wird, entsteht schnell dieser Wunsch. Doch andere Menschen lassen sich nicht einfach verändern. Wir können vor allem unser eigenes Verhalten reflektieren und neu ausrichten.
Die Kombination aus tiefenpsychologischen und systemischen Ansätzen eröffnet dafür einen hilfreichen Zugang. Die Transaktionsanalyse fragt nach dem Warum hinter dem eigenen Verhalten und macht Muster sichtbar. Dazu gehören Prägungen, Erfahrungen und Glaubenssätze. Der systemische Blick wiederum zeigt, welche Wirkung eine Veränderung in der Kommunikation im Miteinander entfalten kann.
Wer gewohnte Reaktionsmuster hinterfragt, erweitert den eigenen Handlungsspielraum. Statt mehr vom Selben zu versuchen, entsteht Raum für einen bewussten Strategiewechsel. Besonders im Führungskontext spielt das eine zentrale Rolle und erfordert eine gute Portion Selbstführung, also Reflexion, gepaart mit der Fähigkeit, die eigene Kommunikation situativ anzupassen. So entsteht die Voraussetzung dafür, dass auch das Umfeld anders reagieren kann.
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00:00:01: Thema meiner heutigen Podcastfolge ist, ändere dich doch endlich!
00:00:05: Oder der Einfluss meiner eigenen Kommunikation.
00:00:09: Der Status quo.
00:00:11: Vielleicht kennen Sie Gedanken.
00:00:12: wie würde sich mein Kollege doch nur ändern?
00:00:15: Dann wäre die Zusammenarbeit nicht so schwer oder wenn meinen Mitarbeiter doch einfach nur anders agieren würden.
00:00:22: Oder warum behält sich mein Kunde so anstrengend?
00:00:26: er könnte noch wirklich anders kommunizieren.
00:00:30: Wir haben in unserem Leben immer wieder den Wunsch, dass andere sich verändern.
00:00:34: Es wäre so viel einfacher in meinem Leben wenn andere sich verändert würden.
00:00:39: Wir versuchen andere zu ändern manchmal indem wir zum Beispiel ein sehr klares Feedback platzieren.
00:00:45: Manchmal hilft es meistens aber leider auch nicht denn es gibt einen Grundproblem und das ist wir können anderen nicht verändern.
00:00:54: die einzige Person die wir ernsthaft verändern können sind wir selbst.
00:00:59: der Ansatz.
00:01:01: In meinen Coachings erlebe ich das immer wieder.
00:01:03: Der Coachy hat den wirklich dringlichen Wunsch, dass jemand anders sich verändert damit irgendwie die Zusammenarbeit besser werden kann.
00:01:12: aber Das ist natürlich in einem coaching überhaupt nicht abbildbar.
00:01:16: Ich als coach kann ehrlich gesagt auch mein coachie nicht verändern weil auch ich Hänge daran Dass ich nur mich selber verändern kann.
00:01:24: das heißt ich kann immer nur schauen wie arbeite ich mit meinem coach so dass er sich verändern Kann Und dann wird es interessant, weil das Einzige was mein Koji tun kann ist an sich selbst zu arbeiten.
00:01:38: Sich selbst zu verändern um dann zu schauen inwieweit diese Veränderungen neues Kommunikationsmuster ne neue Rangehensweise angespräche und so weiter Dann wiederum bei dritten etwas verändert.
00:01:51: Und hier ist der Moment wo sich für mich so tiefen psychologische Ansätze und systemische ansätze extrem gut treffen.
00:02:00: Die tiefen psychologischen Ansätze wie die Transaktionsanalyse, mit der ich viel arbeite, fragen nach dem Warum.
00:02:07: Das heißt warum agiert jemand?
00:02:09: Wie er agiert?
00:02:10: Woher kommen die Kommunikationsmuster?
00:02:13: Was ist... was hat es zu tun mit den eigenen Prägungen?
00:02:17: Was hat das zu tun Mit den eigenen Erfahrungen?
00:02:21: Mit den Wertekonstrukt im Hintergrund von jedem von uns?
00:02:25: Nach welchen Glaubenssätzen agiert Jemand?
00:02:29: Und systemische Ansätze schauen dann, wie funktioniert es untereinander.
00:02:34: Das heißt wenn jemand agiert, wie reagiert?
00:02:37: Wie reagiert jemand anders darauf?
00:02:39: Wo sind auch da Gesetzmäßigkeiten?
00:02:43: Wie kann eine Partei etwas verändern in der Kommunikation und welche Auswirkungen wird das dann wieder im System also sprich auf Dritte haben?
00:02:55: mich damit befassen möchte, wie sich andere verändern, sollte ich erstmal bei mir selber schauen.
00:03:00: Eben schauen vielleicht nach dem Warum?
00:03:02: Warum agiere ich, wie ich agiere?
00:03:04: Hier etwas an den eigenen Kommunikationsmustern zu verändern aus der eigenen Komfortzone herauszutreten was Neues auszuprobieren anders in der Kommunikation zu agieren um dann zu schauen welche Auswirkungen hat das wiederum im System.
00:03:20: Wie reagieren andere darauf und bekommen Raum, sich da drinnen dann wiederum zu verändern.
00:03:28: Die Lösung!
00:03:30: Das heißt, wann immer ich diesen Wunsch verspüre das andere anders agieren sollen, sich verändern sollen
00:03:38: usw.,
00:03:39: sollte ich als allererstes bei mir selber hinschauen mich mit meinen eigenen Denk- und Handlungs- und Kommunikationsmustern auseinandersetzen um dann eben etwas neu machen zu können, anders machen zu könne als bislang was dann die systemischen Auswirkungen wieder sind, wie der andere darauf reagiert wenn ich mal anders an die Themen rangehe.
00:04:01: So können wir diesem Irrglauben entkommen dass immer mehr vom selben würde irgendwann zu einem anderen Ergebnis führen.
00:04:09: All das ist tatsächlich ein Irrglaube den wir in unserer Kommunikation wieder und wieder aufsitzen.
00:04:15: Das heißt funktioniert etwas in meiner Kommunikations nicht?
00:04:18: sollte ich schauen was kann sich verändern?
00:04:21: Und es gibt wieder Raum für andere Menschen sich zu verändern.
00:04:25: Das erste ist, dass man natürlich anfangen kann, zu reflektieren Wenn ein Handlungsmuster nicht funktioniert Ein Kommunikationsmuster hat nicht funktioniert Kann ich anfangen in die Selbstreflektion zu gehen?
00:04:36: Was mache ich eigentlich?
00:04:37: Wo provoziere ich vielleicht unbewusst?
00:04:40: Wie agiere ich um das hervorzurufen und was kann ich bei mir verändern?
00:04:44: Dann kann man das Ganze auf der Verhaltensebene ausprobieren.
00:04:48: Man kann sich ausprobiert dieses neue Verhalten weniger gefährlichen Situationen zu zeigen, sei es mit einem Coach in einem Rollenspiel oder aber in Situationen wo mir mein Umfeld wohlgesonnen ist.
00:05:01: Um es dann vielleicht in schwierigeren Fällen, wo Konflikte vielleicht schon am Schwellen sind neues Verhalten auszuprobieren.
00:05:07: Manchmal reicht aber dieses Reflektieren und Ausprobieren nicht sehr häufig Reiches.
00:05:13: Dann gehen oft sehr tiefe Muster mit mir durch wo ich keinen so direkten Zugang zu habe, wo ich getriggert werde wie man umgangssprachlich inzwischen auch sehr gerne sagt.
00:05:26: Dann könnte man in einem Coaching zum Beispiel noch eine Intervision nutzen, um ebenso ganz tiefe Glaubenssätze die mich dazu bringen auf eine gewisse Art und Weise zu agieren aufzulösen.
00:05:38: Und hier kann man wirklich anfangen zu experimentieren.
00:05:41: Die allererste Grundfrage Wann immer der Wunsch aufkommt jemand anders möge sich doch verändern sollte immer sein Wie kann ich anders agieren?
00:05:50: In der Führung beobachte ich das zum Beispiel immer wieder.
00:05:52: Ich hatte gerade einen Fall in einem Coaching, wo eine junge Führungskraft versucht hat über Feedback eine Mitarbeiterin zu verändern und sie hat Feedback gegeben und noch mehr Feedback geben und ganz viel Tipps dazu gegeben wie die Mitarbeiterin anders so neu agieren kann – und nichts hat gegriffen!
00:06:11: Und wir haben erarbeitet Mehr vom selben wird nichts nutzen und haben geschaut, was kann die junge Führungskraft verändern?
00:06:17: Wie können Sie Ihre Strategie ändern.
00:06:19: Das heißt ja auch gar nicht dass sie Strategie über Feedback geben und Tipps geben.
00:06:23: verkehrt ist.
00:06:25: nur in diesem Fall hat sie eben nicht gegriffen.
00:06:28: Und dann ist die Frage wie kann ich meine kommunikative Strategie verändern um eventuell ein anderes Ergebnis zu Erzielen Heißt immer wieder in der Führungen viel Selbstführung sich selbst hinterfragen die eigenen Kommunikationsmuster beleuchten und den eigenen Handlungsspielraum so groß wie möglich zu machen, um eben auch schnell Strategiewechsel hinlegen zu können.
00:06:52: Und das Verhaltensrepertoire dafür dabei zu haben!
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