Bandbreite des Verhaltens #dBp121

Shownotes

Der dehner Business Podcast „Unternehmen stärken“ ist der Führungskräfte-Impuls, Business Talk und Management-Input. Mit Gedanken, die Unternehmen stärken für die Zukunft.

Organisationale Resilienz ist die Fähigkeit und Kompetenz der Zukunft. Unternehmen und Führungskräfte müssen immer schneller auf sich ändernde Anforderungen reagieren. In einer Krise zu verharren, ist keine Option. Sie müssen vielmehr den Change wie selbstverständlich integrieren, um die Zukunft der Organisation zu sichern.

Mitarbeitende werden in Veränderungsprozesse einbezogen, starke Führungsteams steuern die Organisation und bei Veränderungen bleibt das Unternehmen effizient und leistungsstark.

Dabei setzt organisationale Resilienz nicht nur auf agile Organisationsstrukturen. Die Haltungen und Werte der Führungskräfte und Mitarbeitenden stehen im Fokus. So gelingt es Organisationen, wertvolle Ressourcen in Krisenzeiten zu nutzen.

Resilienz ist der Schlüsselfaktor, der in unserer VUCA Welt den Fortbestand und die Erfolge sichert.

Der dehner Business Podcast „Unternehmen stärken“ erscheint wöchentlich sowie bei aktuellem Anlass.

Haben Sie Fragen und Anregungen? Dann mailen Sie uns unter: info@dehner.academy

Transkript anzeigen

00:00:02:

00:00:29: Wenn ich von Bandbreitenproblemen spreche, rede ich nicht über den Glasfaser-Ausbau in Deutschland der meines Erachtens nachzuwünschen übrig lässt.

00:00:38: Also ich habe im Berlin mittendrin immer noch kein Glasfasern Aber davon will ich gar nicht sprechen.

00:00:44: Was ich mit Bandbreiten meine, ist die Bandbreite von menschlichen Verhalten in unserer Kommunikation.

00:00:51: Das heißt was bezeichne ich als freundlich zuvorkommend höflich oder wo sage ich jemand es konfrontativ?

00:00:59: Oder aber gar in seinem Verhalten quasi schon nicht mehr tragbar also völlig cholerisch lautstark wütend und so weiter?

00:01:10: In meinem letzten Podcast habe ich schon einmal von einer Führungskraft erzählt, die immer wieder einem Mitarbeiterin sehr klares Feedback gegeben hat und auch Anregungen was man alles anders machen könnte sich aber gar nichts verändert hat.

00:01:26: Auch hinter so einer Symptomatik könnte ein Bandbreitenproblem liegen.

00:01:38: Wir alle haben einen inneren Definitionsbereich dazu, wann wir uns total freundlich höflich zu vorkommend verhalten lieb und nett sind.

00:01:50: Und wo auf der anderen Seite der Scala wir völlig ausrasten?

00:01:55: Nicht mehr tragbares Verhalten, völlig cholerisch zu viel!

00:02:03: Diese Bandbreite ist sozusagen spiegelt mein Verhaltensspektrum wieder.

00:02:09: Für gewöhnlich versuchen wir, gerade wenn wir uns in einem beruflich professionellen Kontext bewegen, versuchen wir uns, in dieser ersten Hälfte meiner inneren Skala aufzuhalten.

00:02:21: Das heißt, wir versuchen sehr zu vorkommen freundlich, höflich zu kommunizieren und wenn es notwendig ist, wenn wir mal mehr konfrontieren müssen grade als Führungskraft.

00:02:30: dann nehmen wir meistens in etwa die Mitte der Skala.

00:02:33: Das heißt, wenn ich mich in meiner eigenen Skala in der Mitte aufhalte dann habe ich das Gefühl Ich bin sehr klar.

00:02:40: Ich bin konfrontativ aber es ist absolut akzeptabel wie ich agiere weil Es ist ja erst die Mitte meiner Skala.

00:02:49: Jetzt kommen wir aber zu der Grundproblematik Nämlich Die Skala.

00:02:53: die Ist nicht allgemeingültig geeicht.

00:02:57: Die Eichung hat jeder selbst vorgenommen.

00:03:00: Das heißt, es gibt eine Person wo die Bandbreite, die generelle Skala sehr klein ist und sehr schnell der Punkt erreicht ist.

00:03:09: Wo die Person das Gefühl hat, so boy jetzt bin ich völlig über die Stränge geschlagen!

00:03:14: Ich war total cholerisch und es ist nicht ein akzeptables Halten gewesen.

00:03:19: Während einer anderen Person vielleicht ne sehr große Skala die Band Breite sehr sehr groß ist.

00:03:27: Viel mehr passieren muss bis die Person sagt, jetzt bin ich echt zu weit gegangen.

00:03:32: Das war kein tragbares Verhalten mehr!

00:03:36: Wenn wir uns jetzt vorstellen – zum Beispiel die Person mit der sehr kleinen Skala und der kleinen Bandbreite ist eine Führungskraft Wenn ich jetzt allein schon die beiden Bilder der Skalen, die Länge der Skalen übereinanderlegen würde.

00:03:53: Anfang bei dem Moment wo beide sagen hier bin ich total freundlich lieb zu vorkommend und so weiter dann endet die obere Skala von der Führungskraft relativ weit während die andere Skala noch wesentlich weiter nach rechts weiter läuft.

00:04:07: Wenn ich nun die Mitte der oberen Skala der Föhrungskraft der kleinen Skala nehme und mal runter skaliere nach unten da bin ich hier natürlich weit entfernt von der Mitte der anderen Skala.

00:04:20: Da bin ich noch im allerersten Achtel vielleicht sogar der Skala oder Drittel der Skaler, das heißt wenn die Führungskraft einen Feedback gibt und glaubt in ihrer eigenen Skala jetzt bin ich konfrontativ und extrem klar dann kitzelt es den Mitarbeiter am Zweifel überhaupt nicht weil das ist noch im total freundlichen Bereich der Skalar des Mitarbeiters den die Führungskraft sich vorgestellt hat.

00:04:49: Weil derjenige merkt gar nicht, dass sie mich wirklich konfrontieren wollte.

00:04:55: Das war noch sehr freundlich gesagt könnte man mal ändern und hier ist keine Böswilligkeit wenn dann ein Mitarbeiter nichts ändert.

00:05:04: es ist schlicht ein Bandbreitenproblem.

00:05:13: Das heißt das Führungskräfte in ihrer Selbstführung gefragt sind sich mit ihrer eigenen Bandbreite auseinanderzusetzen.

00:05:23: Und da schließe ich mich an dem Thema vom letzten Podcast an, das heißt wenn ich möchte dass andere etwas verändern in ihrem Verhalten muss ich immer als erstes auch schauen wie verhalte ich mich?

00:05:33: und da ist auch inkludiert sich mit der eigenen Bandbreite auseinandersetzen.

00:05:40: zu schauen kann nicht die zum Beispiel mal vergrößern wenn sie sehr klein.

00:05:45: es kann ich meine eigene Bandbreit so setzen vor allem auch sehr bewusst werden über die eigene Bandbreite, um dann auch besser damit in der Kommunikation spielen zu können.

00:05:57: Es kann ja auch sein dass meine Bandbreit sehr groß ist und ich Mitarbeiterin oder Mitarbeiter habe denn eine sehr kleine Bandbreiter hat und ich natürlich mit meiner akzeptablen Mitte schon etwas mache was für den anderen absolut Inakzeptables Verhaltenes!

00:06:13: Das wird ne Beziehungsstörung bringen und auch das lohnt sich im Zweifel gar nicht.

00:06:23: Das war gar nicht gewollt, ich wollte doch eigentlich nur ein klares Feedback geben.

00:06:26: Das heißt, ich muss mir als Führungskraft zum einen sehr bewusst werden über meine eigene Bandbreite um sie dann auch sehr aktiv in Bezug auf die verschiedenen Mitarbeitenden spielen zu können.

00:06:39: Und hier sind zwei Dinge gefragt.

00:06:40: einmal Empathie nämlich zu erkennen wie groß ist eigentlich die Bandbreit von meinen Mitarbeiternen um eben dann auch entsprechend darauf nicht einstellen zu können.

00:06:51: Und es braucht viel Selbstführungskompetenz, eine Klarheit über die eigene Bandbreite und eine persönliche Entwicklung mit der eigenen Bandbreit spielen zu können und sie so weit zu halten dass sich natürlich auch Mitarbeiter konfrontieren kann, die eine sehr viele weitere Bandbreiter haben.

00:07:08: Das heißt in der Entwicklung der Führungskraft ist es wichtig sich mit sich selbst den eigenen Kommunikationsmustern auseinanderzusetzen Arm, um dann eben entsprechend da auch souveräner führen zu

00:07:41: können.

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