Diversität zulassen #dBp122

Shownotes

Der dehner Business Podcast „Unternehmen stärken“ ist der Führungskräfte-Impuls, Business Talk und Management-Input. Mit Gedanken, die Unternehmen stärken für die Zukunft.

Organisationale Resilienz ist die Fähigkeit und Kompetenz der Zukunft. Unternehmen und Führungskräfte müssen immer schneller auf sich ändernde Anforderungen reagieren. In einer Krise zu verharren, ist keine Option. Sie müssen vielmehr den Change wie selbstverständlich integrieren, um die Zukunft der Organisation zu sichern.

Mitarbeitende werden in Veränderungsprozesse einbezogen, starke Führungsteams steuern die Organisation und bei Veränderungen bleibt das Unternehmen effizient und leistungsstark.

Dabei setzt organisationale Resilienz nicht nur auf agile Organisationsstrukturen. Die Haltungen und Werte der Führungskräfte und Mitarbeitenden stehen im Fokus. So gelingt es Organisationen, wertvolle Ressourcen in Krisenzeiten zu nutzen.

Resilienz ist der Schlüsselfaktor, der in unserer VUCA Welt den Fortbestand und die Erfolge sichert.

Der dehner Business Podcast „Unternehmen stärken“ erscheint wöchentlich sowie bei aktuellem Anlass.

Haben Sie Fragen und Anregungen? Dann mailen Sie uns unter: info@dehner.academy

Transkript anzeigen

00:00:02:

00:00:20: Thema der heutigen Podcast-Folge ist Diversität oder Ergänzung Leben.

00:00:31: Immer wieder spreche ich mit Führungskräften darüber, dass sie sich wünschen ein sich ergänzendes Team zu haben – das Sie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben wollen die Sie selbst ergänzen als Führungskraft!

00:00:43: Und auch die Forschung bestätigt, dass ja natürlich immer wieder am erfolgreichsten sind Teams.

00:00:49: Die eine gewisse Diversität haben und hier spreche ich jetzt nicht nur von der Diversitet im Bezug auf Herkunft, Geschlecht, Alter

00:00:57: usw.,

00:00:58: sondern wirklich auch in Bezug Auf herangehensweise an Themen Denkweisen Art und Weisen zu kommunizieren und zu agieren.

00:01:08: Wenn man das eben gut nutzt Dann kann eben ein Team hervorragend zusammenarbeiten, sich ergänzen und extrem erfolgreich sein.

00:01:17: Man kann diese Diversität nutzen aber wie schafft man es dorthin zu kommen?

00:01:24: Ich höre dann auch immer wieder dass die Leute unglaublich viele Konflikte haben aneinander geraten und nicht gut miteinander auskommen oder auch die Führungskraft mit Mitarbeitenden die ganz anders ticken plötzlich Probleme bekommen.

00:01:40: Und da ist die Frage, wie kommen wir damit klar?

00:01:44: Wie schaffen wir es diese Diversität wirklich zu nutzen.

00:01:54: Die Grundidee ist eben natürlich klar!

00:01:56: Ich brauche Mitarbeiter, die anders sind um mir zu helfen gut zu sein.

00:02:02: Als erstes muss ich dafür natürlich mal Mitarbeiter einstellen, die überhaupt anders ticken und da ist schon die erste Hürde.

00:02:08: Weil wir neigen dazu schnell Sympathien zu Menschen zu entwickeln, die sehr ähnlich sind – sehr ähnlich ticken wie wir selbst!

00:02:16: Und das sind dann natürlich auch die Menschen, die wir eher einstellen würden.

00:02:19: Das heißt hier schon über die eigene Bias hinwegzukommen und eben auch wirklich zu schauen wo bringt jemand was Neues mit?

00:02:26: Was anderes

00:02:26: mit?!

00:02:28: Und wenn man aber solche Mitarbeitenden eingestellt hat... sind es oft die, die mich unglaublich schnell als Führungskraft auf die Palme bringen.

00:02:37: Und ich als Fährungskraff, die Mitarbeitenden wahrscheinlich auch!

00:02:41: Warum ist das so?

00:02:43: Es liegt wirklich daran, dass sie so anders ticken und ich nicht verstehe, dass Sie anders ticken.

00:02:49: Sehr häufig führen wir Mitarbeiterne wie ich selbst gerne geführt werden würde – das passt aber bei Menschen, die eben so anders ticken.

00:02:57: Ich muss da anders rangehen!

00:02:59: Ich muss an anderen Horizont bieten und andere Grenzen setzen usw.

00:03:03: Und das empfinde ich dann als anstrengend.

00:03:07: Oft gehen die Mitarbeitenden, die zu mir divers sind,

00:03:11: d.h.,

00:03:12: anders an Dinge rangehen, entsprechend anders an Aufgaben ran.

00:03:17: Damit wird aber oft auch offengelegt, was vielleicht bislang schief gelaufen ist.

00:03:22: Was vielleicht nicht funktioniert hat an der Art und Weise wie ich an die Themen rangegangen bin.

00:03:29: Und dann habe ich schon auch Führungskräfte in Coaching gehabt, die wirklich gesagt haben Ich fühl mich ertappt!

00:03:36: Ich hab das Gefühl meine eigenen Defizite werden so offen gelegt und ich selbst hätte es eigentlich besser machen müssen.

00:03:43: Ich habe das Gefühl, ich werde erwischt dabei, dass sich etwas selber falsch gemacht habe.

00:03:50: Und Sie haben wirklich das Gefühl sehr häufig, dass Ihre eigene Arbeit ja wieso abgewertet wird?

00:03:56: Ich hätte es anders machen müssen!

00:03:57: Ich hätte's besser machen müssen weil so wie mein Mitarbeiter gerade an diese Aufgaben rangeht, so gehts ja eigentlich viel besser.

00:04:04: War das überhaupt gut was ich bislang gemacht habe?

00:04:07: Und all diese Gefühle führen natürlich dazu, dass es immer schwieriger wird dieses andere wirklich zu akzeptieren.

00:04:13: Auch wenn ich in der Theorie weiß, das ist natürlich total sinnig und stimmig und richtig ist!

00:04:19: Wie kann ich hier besser mit umgehen?

00:04:28: Ganz wichtig, um eben wirklich diese Diversität nutzen zu können, ist es nicht defizitär zu denken sowohl im Bezug auf sich selbst als auch in Bezug auf divers arbeitende Mitarbeitende.

00:04:43: Das heißt, im Bezug nach mich selbst das es ganz wichtig ist ich sage immer bewusst sehr selbstbewusst zu reflektieren was ist meine Herangehensweise und vor allem die Stärken da drinnen zu sehen?

00:04:58: Was sind meine Stärkungen?

00:04:59: warum habe ich Dinge so aufgebaut wie sie aufgebaut haben in meinem Team welche eingebracht.

00:05:06: Weswegen bin ich da, wo ich bin?

00:05:08: Und das eben sehr selbstbewusst zu sehen aber auch bewusst zu haben dass jede Stärke die ich habe immer eine Art Schwäche impliziert und das meine ich jetzt nicht im defizitären Kontext sondern sehr häufig Ist es nun mal ein bisschen so young und young?

00:05:26: Das heißt, wenn ich eine gewisse Stärke habe wie zum Beispiel die Stärke total visionär zu sein, kreativ zu sein neue Themen voranbringen zu können weil ich eben viele Ideen habe usw.

00:05:39: Wenn das meine Stärke sind dann bringt es per se mit sich dass mich eine gewisse Konformität, eine gewissen Stetigkeit und so weiter wahrscheinlich eher langweilt weil ich ja immer an den neuen Ideen interessiert bin.

00:05:53: Dann wird es aber auch nicht meine Stärke sein, Strukturen zu setzen, Prozesse zu definieren unter sehr akkurat im Klein-Klein zu denken.

00:06:03: Und das ist dann in dem Sinne kein Defizit sondern die Stärke bringt es mit sich, dass das eben nicht mein Ding... Würde ich das anfangen zu entwickeln, würde man wahrscheinlich nicht meine Stärke auch irgendwo schwächer werden.

00:06:16: Das heißt dann bräuchte ich aber jemand neben mir der genau das gut kann nämlich Strukturen setzen Prozesse definieren im Klein-Klein sehr akribisch denken und genau da gerät man dann eben aneinander, das mich das dann ja so nervt.

00:06:33: Ich will mich damit gar nicht auseinandersetzen!

00:06:34: Da ist jemand vielleicht... dass man fast schon sagt zu klein kariert und so weiter.

00:06:39: aber hier braucht es eben jetzt dieses Nicht-defizitäre Denken sondern dieses Denken über sich selbst, selbstbewusst.

00:06:47: Was ist meine Stärke?

00:06:48: Es nämlich die Ideen reinzugeben, nicht die Strukturen zu setzen sondern die Ziele voranzutreiben und die Vision zu haben.

00:07:00: Und ich brauche jemanden der all diese Bilder, all diese Vision gut untermauert ein gutes Fundament baut mit guten Struktoren, mit guten Prozessen usw.. Und dazu brauche ich jemanden, wo das die Stärke ist und zu akzeptieren.

00:07:20: dass das wiederum andere Dinge mit sich bringt, die mich vielleicht auch mal ärgern.

00:07:24: Dass da jemand zu genau guckt und so weiter.

00:07:27: Das heißt, die Stärke vom anderen zu sehen und auch zu wissen es bringt gewisse Dinge mitzügt.

00:07:31: Derjenige ist vielleicht nicht die kreativste Person.

00:07:35: Vielleicht ist es auch nicht die Personen, die eben überall mal fünf Grades einlässt.

00:07:39: aber trotzdem und genau deswegen brauche ich die Person unter liebevolleren Blick draufzusetzen nämlich auf die Stärken, die das mit sich bringt.

00:07:50: Das heißt, ich brauche zum einen ein sehr positiven Blick auf meine eigenen Stärken und die stärken des anderen.

00:07:57: Was eben sowas liebendvolles mit sich bringt aber was dann auch diese absolute Akzeptanz von den Kompetenzen der anderen Personen mit sich bringt.

00:08:07: Und hier eben das nicht als Abwertung zu erleben der eigenen Arbeit sondern wirklich als Ergänzung.

00:08:17: Die Ergänzung funktioniert in dem Moment, wo ich auf der einen Seite Stärken orientiert.

00:08:23: Mich und die anderen Personen sehe aber eben auch eine absolute Akzeptanz habe für die Kompetenzen und ja herangehensweise der anderen Person und das auch

00:08:36: zulasse."

00:08:45: ist der Führungskräfteimpuls und Management-Input mit Gedanken für die Zukunft.

00:08:51: Für weitere Informationen und Fragen finden Sie uns im Internet unter www.dena.academy.

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