Führungsverständnis #dBp123

Shownotes

Der dehner Business Podcast „Unternehmen stärken“ ist der Führungskräfte-Impuls, Business Talk und Management-Input. Mit Gedanken, die Unternehmen stärken für die Zukunft.

Organisationale Resilienz ist die Fähigkeit und Kompetenz der Zukunft. Unternehmen und Führungskräfte müssen immer schneller auf sich ändernde Anforderungen reagieren. In einer Krise zu verharren, ist keine Option. Sie müssen vielmehr den Change wie selbstverständlich integrieren, um die Zukunft der Organisation zu sichern.

Mitarbeitende werden in Veränderungsprozesse einbezogen, starke Führungsteams steuern die Organisation und bei Veränderungen bleibt das Unternehmen effizient und leistungsstark.

Dabei setzt organisationale Resilienz nicht nur auf agile Organisationsstrukturen. Die Haltungen und Werte der Führungskräfte und Mitarbeitenden stehen im Fokus. So gelingt es Organisationen, wertvolle Ressourcen in Krisenzeiten zu nutzen.

Resilienz ist der Schlüsselfaktor, der in unserer VUCA Welt den Fortbestand und die Erfolge sichert.

Der dehner Business Podcast „Unternehmen stärken“ erscheint wöchentlich sowie bei aktuellem Anlass.

Haben Sie Fragen und Anregungen? Dann mailen Sie uns unter: info@dehner.academy

Transkript anzeigen

00:00:02:

00:00:32: In Coachings und auch Trainings besprechen wir natürlich immer wieder mit Führungskräften auch das Führungsverständnis.

00:00:38: Und gerade bei Führungen, die noch ganz frisch in ihrer Rolle sind habe ich immer wieder das Führungsverständnis von, Ich bin Teil des Teams.

00:00:49: Als Team gemeinsam reißen mir am meisten und eine große Angst dahinter steckt darin zu autoritär zu sein.

00:00:57: Letzt hab' ich einen Koji gefragt wie das bislang in der Führungserfahrung geklappt hat.

00:01:01: Das heißt die Führerskraft war noch nicht... hatte schon ne gewisse Führerfahrungen Und er meinte Die Führungskraft?

00:01:07: Naja, es klappt eigentlich hervorragend wenn ich eben Mitarbeiter habe die genauso denken wie ich.

00:01:14: Die an Aufgaben genau so herangehen wie ich, die letztlich genauso leistungsorientiert sind wie ich.

00:01:19: Schwierig wurde das bei mir bislang immer dann Wenn eben da eine andere Einstellung zu Arbeit da war.

00:01:26: Die Leute eher dass nur als Möglichkeit, um Geld zu verdienen gesehen haben und ich das Gefühl hatte, ich muss Leistung irgendwie einfordern.

00:01:34: Dann wurde es schwierig, das wirklich auf eine gute Art und Weise zu

00:01:39: machen.".

00:01:40: Meine Antwort darauf war, dass heißt mit diesem Führungsverständnis klappt es hervorragend bei Mitarbeitenden die eigentlich gar keine Führung brauchen weil sie sich selber führen.

00:01:51: aber wenn jemand wirklich Führungen braucht dann wird es eng!

00:02:04: Generell kann ich das natürlich total gut nachvollziehen, dieser Wunsch von Führungskräften Teil des Teams zu sein.

00:02:11: Es ist aber systemisch grundlegend gar nicht möglich – weil ich bin ja normal die Führungskraft!

00:02:17: Ich habe diesen Arbeitsvertrag und das weiß auch jeder.

00:02:21: Das Ziel einer Führerskraft sollte viel eher sein, nicht nur den Chefssessel zu erfüllen, den ich Kraft meines Arbeitsvertrages bekomme sondern auch noch dem Psychologischen.

00:02:34: Das heißt auch wirklich diese Anerkennung aus dem Team herauszubekommen, dass ich nun mal diese Person bin die dieses Team anleitet.

00:02:43: Und wenn ich jetzt die Erwartungen habe das alle Mitarbeitenden doch einfach nur so ticken sollten wie ich genauso leistungsorientiert und lösungs orientiert

00:02:50: usw.,

00:02:52: dann hätten die meisten Unternehmen ein großes Problem weil irgendwann haben sie alle dahin entwickelt und es ist ein Unternehmer voller Unternehmen voller Führungskräfte ohne Mitarbeiter.

00:03:03: Das heißt als Führungskraft muss ich davon ausgehen, dass sich natürlich gewisse Dinge mitbringe.

00:03:08: Warum ich Führungskraft geworden bin?

00:03:10: Ein gewisses Leistungsverständnis, Lösungsorientierung und so weiter.

00:03:15: Ich kann das aber nicht von allen Mitarbeitenden erwarten!

00:03:18: Ich werde im Team die haben, die das auch mitbringen, die wahrscheinlich auch in den Karriereweg gehen werden Aber ich werde immer im Team auch die haben Die zufrieden sind Mitarbeiter zu sein, die da gar keine weiteren Ambitionen haben weil sie eben den Job viel mehr definieren als gute Möglichkeit Geld zu verdienen und das ist per se auch nicht falsch.

00:03:39: Die Frage ist nur wer muss wie geführt werden?

00:03:43: Und die Grundidee ist dann eben häufig ich führe über Beziehung und deswegen darf ich nicht so autoritär werden.

00:03:50: und deswegen die Idee Ich bin Teil des Teams Wie gesagt funktioniert bei Menschen die keine Führung brauchen.

00:04:00: Aber was ist, wenn es dann eben nicht so läuft?

00:04:03: Wenn ich eben gesagt habe, ich will nicht autoritär sein!

00:04:05: Ich will nicht die Chefkarte ziehen... aber dann kommt man in die Situation wo jemand eben nicht die Leistungen bringt.

00:04:12: Jetzt hab' ich immer gesagt, ich'll nicht die Schefkarte ziehn und so weiter.

00:04:15: und jetzt zieh's sie plötzlich doch und sag', Moment mal, ähm, so läufts aber halt leider auch nicht.

00:04:21: irgendwie musst du mehr leisten.

00:04:22: Ich ziehe jetzt die Schäfkarte.

00:04:25: Dann wird Der Mitarbeiter oder die Mitarbeitende wahrscheinlich mich unter Druck setzen, sagen im Moment mal.

00:04:32: Jetzt hast du mir immer weiß gemacht, die Chefkarte nicht ziehen zu wollen und jetzt ziehst du sie plötzlich doch.

00:04:37: was ist mit unserer Beziehung?

00:04:38: Das heißt ich werde daraufhin irgendwie erpressbar wenn ich immer alles auf Beziehungen und das muss harmonisch sein und gut laufen im Team gesetzt habe.

00:04:49: Das heißt die Beziehungszeit ist das erste was plötzlich leidet.

00:04:55: Und da setze ich gerne an dieser Sichtweise an, weil es wird häufig geglaubt.

00:05:00: Es sei ein Entweder-Oder – entweder ich setz auf Beziehung oder ich bin total autoritär!

00:05:05: Das sehe ich anders.

00:05:06: Ich seh' da drin kein Entwederoder sondern ein Sowohl als auch.

00:05:12: Sowohl also auch im Sinne von.

00:05:13: als Führungskraft bin ich nun mal nicht Teil des Teams, sondern ich setze den Rahmen.

00:05:19: Ich setze die Rahmenbedingungen wie dieses Team zusammenarbeitet Damit da drin gute Beziehungen entstehen können, stabilere Beziehung entstehen kann weil es einen guten und vor allem sicheren Rahmen gibt.

00:05:41: Wenn die Lösung jetzt also bedeutet als Führungskraft muss ich irgendwie einen Rahmen setzen wie sieht das jetzt konkret aus?

00:05:48: Für mich bedeutet das dass ich als erstes natürlich sehr klare Erwartungen klären muss und Strukturen schaffen muss, in denen nicht diese Erwartungshaltungen, die vorher besprochen wurden auch eingehalten werden können.

00:06:02: Und auch eingefordert werden, dass sie eingehalten wird.

00:06:07: Ich brauche dafür eine Struktur über nur Fixes, über Meetings, die zum einen gut gesetzt sind so das alle die Sicherheit haben Themen werden gut aufgehoben ich aber auch die Möglichkeit habe diese Zusammenarbeit immer wieder zu platzieren und zu regulieren.

00:06:25: Dann brauche ich Klarheit, wo in Prozessen die Beiträge bei den Einzelnen im Team liegen.

00:06:34: Ich kann zum Beispiel schauen, dass ich immer sauber und sehr klar kommuniziere, wo wir im Bezug auf Entscheidungen stehen.

00:06:43: Also ist es eine Entscheidung, die zum Beispiel schon getroffen wurde?

00:06:47: Und ich informiere das Team!

00:06:49: Dann ist es gut, das Team vorher darüber in Kenntnis zu setzen.

00:06:52: Es ist eine Entscheidung die wurde schon getroffen – jetzt informiere ich!

00:06:56: Jetzt können wir danach darüber sprechen.

00:06:58: wie gehen wir mit dieser Entscheidung um?

00:07:00: Aber die Entscheidung als solche steht.

00:07:03: Oder aber….

00:07:03: Ich habe vielleicht eine Entscheidung wo ich sage die muss ich treffen ….

00:07:06: Als Führungskraft und will sie auch treffen, aber ich hätte gerne eine Beratung vom Team.

00:07:11: Auch das vorab zu sagen, setzt eine Klarheit dass alle Beteiligten wissen woran sie sind.

00:07:17: Jetzt ist meine Meinung und meine Beratung gefragt über die Führungskraft wird die mit einbeziehen aber dann der Entscheidung treffen?

00:07:24: oder aber sage ich Das ist ein Thema das wollen wir wirklich gemeinsam im Team entscheiden.

00:07:30: Das machen wir basisdemokratisch.

00:07:32: da muss sich aber als Führungskraft auch absolut klar sein dass es für mich in Ordnung ist wenn die Entscheidung anders ausfällt als Ich mir das gewünscht habe.

00:07:42: Aber über solche Klarheiten in den Strukturen, in der Kommunikation setze ich diesen Rahmen und ist der gut gesetzt?

00:07:51: Dann empfinden alle eine gewisse psychologische Sicherheit.

00:07:54: Und Beziehung kann jetzt wirklich gestaltet werden ohne dass es mir als erstes auf die Füße fällt wenn etwas nicht so läuft wie ich es mir vorstelle.

00:08:02: Weil in diesen Strukturen, in diesem Rahmen habe ich jetzt Möglichkeiten ein Feedback zu geben weil die Erwartungen klar sind Und dann noch gleichzeitig die Entwicklung der Mitarbeitenden im Blick zu haben, ist natürlich enorm hilfreich.

00:08:19: Weil sich die einzelnen dann natürlich auch noch gesehen fühlen und schauen können wo geht mein Entwicklungsweg wirklich hin?

00:08:27: Das heißt für mich ist es kein Entwederoder sondern ein Beziehung gestalten indem ich einen guten Rahmen setze.

00:08:35: als Führungskraft

00:08:46: Ist der Führungskräfteimpuls und Managementinput mit Gedanken für die Zukunft?

00:08:52: Für weitere Informationen und Fragen finden Sie uns im Internet unter www.dena.academy.

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