Selbstbewusstsein #dBp124

Shownotes

Der dehner Business Podcast „Unternehmen stärken“ ist der Führungskräfte-Impuls, Business Talk und Management-Input. Mit Gedanken, die Unternehmen stärken für die Zukunft.

Organisationale Resilienz ist die Fähigkeit und Kompetenz der Zukunft. Unternehmen und Führungskräfte müssen immer schneller auf sich ändernde Anforderungen reagieren. In einer Krise zu verharren, ist keine Option. Sie müssen vielmehr den Change wie selbstverständlich integrieren, um die Zukunft der Organisation zu sichern.

Mitarbeitende werden in Veränderungsprozesse einbezogen, starke Führungsteams steuern die Organisation und bei Veränderungen bleibt das Unternehmen effizient und leistungsstark.

Dabei setzt organisationale Resilienz nicht nur auf agile Organisationsstrukturen. Die Haltungen und Werte der Führungskräfte und Mitarbeitenden stehen im Fokus. So gelingt es Organisationen, wertvolle Ressourcen in Krisenzeiten zu nutzen.

Resilienz ist der Schlüsselfaktor, der in unserer VUCA Welt den Fortbestand und die Erfolge sichert.

Der dehner Business Podcast „Unternehmen stärken“ erscheint wöchentlich sowie bei aktuellem Anlass.

Haben Sie Fragen und Anregungen? Dann mailen Sie uns unter: info@dehner.academy

Transkript anzeigen

00:00:02:

00:00:19: In meiner heutigen Podcast-Folge will ich über Selbstbewusstsein, Selbstwert und Selbstsicherheit sprechen.

00:00:31: Gerade bei Führungskräften wird natürlich immer wieder die Selbstführungen, wie wichtig sie ist gesprochen.

00:00:37: Und auch ich habe immer wieder davon geredet dass diese persönliche Entwicklung für Führungsaufgabe enorm wichtig ist.

00:00:47: Was ist damit noch konkreter?

00:00:49: Gemeint.

00:00:50: Vielleicht kennen sie Führungskräfte, die mit ihrem Ego das ganze Team überstrahlen.

00:00:56: Meint es das?

00:00:57: Oder reflektierte Kollegen, die genau wissen was sie können aber dabei total schüchtern sind und nicht aktiv in Erscheinung treten.

00:01:07: Ist das damit gemeint oder die souveränen Kollegen geerdet wirken?

00:01:13: Wer davon ist nun selbstbewusst oder selbstsicher oder hat einen guten Selbstwert?

00:01:26: Ich habe jetzt drei Begriffe in den Raum gebracht, die häufig benutzt werden wenn wir über persönliche Entwicklungen oder eben diese Selbstführung sprechen.

00:01:36: Selbstbewusstsein, Selbstwert und Selbstsicherheit Wir benutzen sie oft sehr synonym.

00:01:42: Sie sind aber für mich drei wirklich aufeinander aufbauende Konzepte.

00:01:47: fangen wir mit dem selbstbewusstsein an.

00:01:50: Selbst Bewusstsein bedeutet dass ich mir selber und was mich ausmacht, bewusst bin.

00:01:56: Das heißt es geht darum sich wirklich selbst zu kennen.

00:02:01: Zu kennen mit meinen Stärken, mit meinen Schwächen, mit allem was mich als Person ausmach.

00:02:09: Mit den Seiten die ich an mir mag und vielleicht auch Seiten wo ich sage nicht ganz ideal aber ich bin mir darüber bewusst dass auch die Teil meiner Persönlichkeit sind das ich manchmal Gedanken habe, die nicht immer freundlich sind.

00:02:24: Aber eben auch genau zu wissen wo ich ganz viel Empathie habe oder wo eben genau meine Stärken und Schwächen sind.

00:02:33: Für mich beinhaltet selbst Bewusstsein aber noch einen Schritt mehr nämlich nicht nur dieser ein bisschen nicht greifbaren Dinge bewusst zu sein sondern sehr selbstbewusst sind für mich vor allem Menschen die dann auch noch eine gute Konnexion eine gute Verbindung zu ihrem Körper haben weil dass wirklich für mich untrennbar ist.

00:02:54: Wir können nicht immer nur von unseren Gedanken oder unseren Gefühlen und Emotionen sprechen, und unseren Körper außen vorlassen, weil wir sind eingebettet in unserem Körper.

00:03:07: Und das eine bewirkt das andere.

00:03:09: Das heißt über die Körperhaltung bewirke ich auch wie ich über gewisse Themen denke, welche Denkprozesse ich überhaupt gerade zur Verfügung habe und wie ich Gefühle entwickeln kann oder auch gerade nicht entwickeln können.

00:03:22: D.h.,

00:03:23: eine Körperhaltungen ermöglicht z.B.

00:03:25: Gefühlen oder macht sie auch unmöglich?

00:03:27: Das heisst um ein anderes Gefühl zu spüren müsste sich meine Körperhaltungsveränderung verändern.

00:03:33: beinhaltet das Konzept von Selbstbewusstsein für mich sehr, sehr viele Aspekte.

00:03:39: Die alle bedeuten, mich selber zu kennen, mich selbst zu spüren.

00:03:44: Selbstwert hat nun etwas damit zu tun wie gehe ich mit mir selber um und wie bewerte ich mich?

00:03:52: Und hier ist gar nicht so sehr das Ziel, heutzutage ein super übersteigernden Selbstwert zu entwickeln.

00:04:00: Also zu sagen ich bin immerzu die größte und holzte und beste.

00:04:05: wir wissen wer das sehr gut kann und es kommt nicht gerade gut rüber.

00:04:10: Es geht vielmehr darum einen realistischen einen stabilen Selbstwerd zu finden im Sinne von Ich habe jetzt das selbstbewusstsein ich kenne mich Und der Selbstwert würde jetzt bedeuten, ich akzeptiere mich.

00:04:25: Ich habe kennengelernt dass ich Seitenhaare, die ich an mir mag, die gut sind wo ich meine Stärken habe.

00:04:31: aber ich habe mich auch kennen gelernt als jemand der auch seine Schwächen hat oder wo ich Dinge tue, die eigentlich nicht so gerne mag und mich dennoch akzeptieren.

00:04:39: im Sinne von da kann ich daran arbeiten und ich kann mich dran darin auch verändern.

00:04:47: Ist es okay, wie ich bin?

00:04:49: Also so eine Selbstakzeptanz von mir selbst mit meinen Fehlern und auch meinen Schwachpunkten.

00:04:57: Und das ist für mich der Selbstwert!

00:05:00: Es heißt einen stabilen und realistischen Selbstwert zu finden.

00:05:04: Das ist das was souveräne Menschen auszeichnet.

00:05:09: Dann kommen wir noch zur Selbstsicherheit.

00:05:11: Was gibt Menschen... die sich sehr gut kennen, sehr selbstbewusst sind.

00:05:16: Aber dennoch sehr unsicher sind.

00:05:20: Das heißt bei der Selbstsicherheit geht es jetzt wirklich ums Auftreten!

00:05:24: Wie werde ich wahrgenommen?

00:05:27: Und wenn ich jetzt das Selbstbewusstsein habe, hab' ich erst mal überhaupt die Grundlage geschaffen für ein gutes Selbstbewusstein.

00:05:37: Nämlich ich kenne mich und jetzt kann zeigen in meinem Auftreten.

00:05:44: Das bedeutet aber auch, dass ich in der Lage bin zu lernen, auch zu meinen Schwächen und meinen Fehlern zu stehen, Fragen zu stellen wo ich etwas nicht weiß.

00:05:54: Ich muss es nicht überspielen sondern ich bin selbstbewusst, ich spüre es, ich habe den Selbstwert das ich mir zugestehe, dass sich auch was nicht weiß.

00:06:04: und wenn ich jetzt noch selbstsicher bin dann hab' ich auch noch die Sicherheit zu fragen.

00:06:11: Das heißt, es ist wirklich ein aufeinanderaufbauendes Konzept.

00:06:16: Fängt an mit dem Selbstbewusstsein dann mit dem selbst Wert und die Selbstsicherheit generiert sich daraus.

00:06:23: Aber es gibt Menschen, die super-selbst sicher wirken aber eventuell überhaupt keine gute Verbindung haben zu ihrem Selbstwert.

00:06:33: Da sind dann Menschen, Aber jeder irgendwie spürt, da ist was dahinter.

00:06:41: Es ist nicht gut, das ist irgendwie falsch und es irgendwie dahinter oft gar nicht so viel Selbstsicherheit wirklich steckt.

00:06:50: Das ist eher ein Überspielen einer fehlenden Selbstsichert.

00:06:53: Was also in der persönlichen Entwicklung erstrebenswert ist, ist ein gutes Selbstbewusstsein mit einem stabilen realistischem Selbstwert und einer guten Selbstsicherung.

00:07:05: Und wer das entwickelt Das bezeichnen wir dann als souverän oder geerdet.

00:07:18: Jetzt steht natürlich noch die Frage im Raum, ist es überhaupt entwickelbar?

00:07:22: Kann ich daran arbeiten?

00:07:24: und ja, geht es.

00:07:27: Das heißt, wenn ich jetzt Richtung Selbstführung und persönliche Entwicklung denke, dann ist das gut mit dem Selbstbewusstsein anzufangen.

00:07:35: Das heisst zu reflektieren wo stehe ich eigentlich sich selbst kennenzulernen in Bezug auf die eigenen Werte?

00:07:42: Was ist mir wichtig?

00:07:43: Woran glaube ich?

00:07:44: Wo nachhandle ich was ist so ein bisschen mein inneres Gesetzbuch?

00:07:48: Wo sind da drin meine Stärken aber auch meine Schwächen?

00:07:52: Wo die ich mag und die Teile wo ich sage, die gefallen mir nicht so sind aber trotzdem Teil von mir.

00:08:00: Und eine gute Verbindung zum Körper zu finden also auch da wirklich nicht nur im Reflektieren im Kopf zu arbeiten sondern wirklich auch zu schauen wie kann ich mich gut mit meinem Körper verbinden weil das ist der Schritt dann auch zu den nächsten beiden Stufen.

00:08:17: Beim Selbstwert geht es jetzt über diese Reflexion, wie bin ich hinaus?

00:08:22: Sondern jetzt geht's wirklich um diese Akzeptanz.

00:08:26: Das heißt wenn mir etwas nicht gefällt, mich sofort als Person abzuwerten sondern das als Lernfeld zu betrachten Wenn ich einen Fehler mache, nicht zu sagen wo ich habe den Fehler gemacht.

00:08:38: Ich bin eine schlechte Person oder ein schlechter Mensch Sondern eher über sich zu denken Ah!

00:08:43: Ich hab diesen Fehler gemacht.

00:08:44: da ist ein Lernfeld Wo ich mich noch entwickeln kann Heißt nicht dass ich per se schlecht bin.

00:08:51: Es hat also viel damit zu tun wie ich mich selber bewerte Wie ich eigene Aktionen bewerte Und eben auch kann ich eine gewisse Empathie mit mir selber haben.

00:09:02: Also, das heißt die Empathies, die ich im Zweifel vielleicht anderen gegenüber bringe, auch mehr selbst entgegenbringen und wenn negative Emotionen kommen diese einfach da sein lassen und akzeptieren, dass auch die zu mir dazu gehören.

00:09:17: Hier kann man viel über Selbstwirksamkeit erleben.

00:09:22: Das heißt, wenn ich Herausforderungen bewältige und einen Selbstwirksamkeitserleben habe kann der selbstwert steigern weil ich erlebe hey ja es gibt Herausforderungen, es gibt vielleicht Lernfelder aber ich kann das schaffen!

00:09:36: Ich kann darüber hinwegkommen gerade wenn ich mir auch sehr bewusst darüber bin wie ich da herangehe.

00:09:43: Es ist wichtig den eigenen Wert nicht nur Überleistung zu definieren, sondern eben auch zu schauen was macht mich als Mensch aus.

00:09:51: Stabile Beziehungen können sehr hilfreich sein um den eigenen Selbstwert besser zu erkennen.

00:09:58: Ich habe einmal in einem Coaching mit der Führungskraft herausgearbeitet die eben als Führungskraft ganz viele Aufgaben übernommen hat viel Rückdelegationen angenommen hat und so weiter.

00:10:11: Wir haben dieses Bild entwickelt es gar nicht so erstrebenswert ist, gebraucht zu werden.

00:10:17: Sondern erstrebendswert ist es gewollt zu

00:10:20: werden.".

00:10:21: Das heißt dieses Gefühl auch in Arbeitsbeziehungen zu entwickeln.

00:10:26: im Sinne von ich kann als Führungskraft so meine Leute anleiten dass sie mich nicht mehr unbedingt brauchen aber mich natürlich als Fährungskraft gerne wollen weil ich Stabilität und Sicherheit gebe.

00:10:38: Und dann kann das Konzept der Selbstsicherheit entstehen.

00:10:44: echte Selbstsicherheit, dieses Wissen um was kann ich?

00:10:48: Was kann nicht.

00:10:50: Ich bewerte mich selber nicht als Mensch schlecht und daraus kann diese Selbstsicherung erwachsen.

00:10:59: Zusammenfassend, was es braucht ist Reflexion aus der Komfortzone heraustreten, um Herausforderungen zu wuppen, um die Selbstwirksamkeit erleben zu entwickeln, in stabile Beziehungen zu gehen und immer mehr zu merken dass mein Wert als Mensch nicht nur Überleistung definiert wird.

00:11:19: Und sich gut zu verbinden mit dem eigenen Körper um eben auch da auf alle Ressourcen Zugriff zu haben.

00:11:29: Um diesen Weg zu gehen kann für viele Führungskräfte natürlich auch ein Coaching enorm hilfreich sein um eben zu schauen wo an diesen Punkten Kann ich mich noch weiterentwickeln und noch souveräner werden?

00:11:44: Und noch geerdeter wirken, um entsprechend Aufgaben gut zu meistern ohne mich selbst mit meinem Ego über alles zu stellen.

00:12:08: Für weitere Informationen und Fragen finden Sie uns im Internet unter www.dena.academy.

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