Weg von oder hin zu? #dBp125

Shownotes

Der dehner Business Podcast „Unternehmen stärken“ ist der Führungskräfte-Impuls, Business Talk und Management-Input. Mit Gedanken, die Unternehmen stärken für die Zukunft.

Organisationale Resilienz ist die Fähigkeit und Kompetenz der Zukunft. Unternehmen und Führungskräfte müssen immer schneller auf sich ändernde Anforderungen reagieren. In einer Krise zu verharren, ist keine Option. Sie müssen vielmehr den Change wie selbstverständlich integrieren, um die Zukunft der Organisation zu sichern.

Mitarbeitende werden in Veränderungsprozesse einbezogen, starke Führungsteams steuern die Organisation und bei Veränderungen bleibt das Unternehmen effizient und leistungsstark.

Dabei setzt organisationale Resilienz nicht nur auf agile Organisationsstrukturen. Die Haltungen und Werte der Führungskräfte und Mitarbeitenden stehen im Fokus. So gelingt es Organisationen, wertvolle Ressourcen in Krisenzeiten zu nutzen.

Resilienz ist der Schlüsselfaktor, der in unserer VUCA Welt den Fortbestand und die Erfolge sichert.

Der dehner Business Podcast „Unternehmen stärken“ erscheint wöchentlich sowie bei aktuellem Anlass.

Haben Sie Fragen und Anregungen? Dann mailen Sie uns unter: info@dehner.academy

Transkript anzeigen

00:00:02:

00:00:20: Thema der heutigen Podcast-Folge ist weg von oder hinzu.

00:00:31: Viele kennen es wahrscheinlich, die Unzufriedenheit mit der eigenen Situation und dann plötzlich erscheint sich eine Option zu ergeben – eine Möglichkeit zur Veränderung.

00:00:43: Oh ja, das könnte meine Probleme lösen.

00:00:46: Und die große Hoffnung ist es könnte besser werden.

00:00:51: und dann kommt die Veränderung – und irgendwie ist es doch nicht besser!

00:01:03: Ich erlebe das in Coachings immer wieder, dass Coaches mit etwas Unzufrieden sind und sich eine Veränderung wirklich herbeisehen.

00:01:11: Eine neue Position im Unternehmen oder vielleicht sogar eine Stelle in einem anderen Unternehmen weil eben momentan im eigenen Unternehmen die Kollegen nerven, die Zusammenarbeit irgendwie hakt und nicht produktiv ist.

00:01:26: Vielleicht ist die Führungskraft schwierig oder die Kundenansprüche unerfüllbar.

00:01:34: Nicht selten ergibt sich dann irgendwie eine Option.

00:01:37: Also sehr häufig, wenn jetzt ein Crotin im großen Konzern ist gibt es zum Beispiel eine Möglichkeit in einer anderen Abteilung einen Jobangebot und so ein neues Job-Angebot klingt.

00:01:50: dann, wenn die Unzufriedenheit in der eigenen Position sehr groß ist gut aber was ich dann oft merke ist Es ist vor allem die ganz große Hoffnung da besser ist, dass die neuen Bedingungen das ist was die Veränderung bringt.

00:02:06: Dass es wirklich besser wird und manchmal ist das auch so.

00:02:11: also wir kommen systemisch in ein neues Umfeld und das neue Umfeld birgt neue Möglichkeiten anders zu agieren und es wird tatsächlich besser.

00:02:22: Aber was ich in Coachings immer wieder bei solchen Jobwechseln, wo sich einfach irgendwie eine Möglichkeit aufgetan hat die man ergriffen hat wenn man unzufriedenen ist.

00:02:32: Ist oft die Erkenntnis oder Ernüchterung irgendwie es ist nicht besser geworden.

00:02:38: auch am neuen Ort auf der neuen Position gibt's Kundenansprüche.

00:02:42: Auch hier sind Kollegen die manchmal schwierig sind oder die Teamzusammenarbeit hakt Oder Ich habe jetzt ne Führungskraft die auch wieder irgendwelche Macken hat.

00:02:52: Das heißt, die Änderung dieser äußeren Rahmenbedingungen löst manchmal die Probleme.

00:02:59: Aber oft eben auch nicht!

00:03:01: Weil die Rahmenbedinger zwar neu sind aber man hat sich selber im Gepäck.

00:03:06: Man hat die eigenen Themen und Ansprüche.

00:03:10: all das hat sich überhaupt nicht verändert.

00:03:14: Und diese Erkenntnis bei Cotis erlebe ich eben sehr häufig, wenn diese Veränderungsentscheidung eine neue Position anzunehmen geprägt ist von einem von weg Wunsch.

00:03:26: Also wirklich Ich möchte weg von dem was ich momentan habe und dann wird dieser Wechsel eher zu einer Art Flucht.

00:03:36: Und hier fehlt oft die Beschäftigung damit, was erwartet mich eigentlich an der neuen Position?

00:03:42: Wo komme ich da überhaupt hin und was will ich da

00:03:44: erreichen?".

00:03:45: Das ist eben für mich entscheidend, dass eine Veränderung nicht nur in so Art zufällig gut werden kann sondern das es gezielt besser wird.

00:03:56: Hier haben wir auch schon das entscheidende Wort dabei.

00:03:59: bei einer von weg Entscheidung fehlt das Ziel, fehlt die Vision und dieses Besserwerden ist dazu unspezifisch.

00:04:08: Das heißt, ich brauche eine Vision.

00:04:11: wie soll es genau sein?

00:04:14: Und dann erst kann ich anfangen etwas Neues zu gestalten so dass es wirklich besser wird und für mich gut wird.

00:04:21: Dieses Gestalten in einer Vision beinhaltet eben wirklich ne Auseinandersetzung mit dem was will ich eigentlich und was muss ich vielleicht auch selber beitragen um dorthin zu kommen?

00:04:41: Wie entwickele ich jetzt so eine Vision?

00:04:43: oder was bedeutet diese Auseinandersetzung mit diesem Hinzu?

00:04:48: Hier brauche ich wirklich ne Beschäftigung damit, was erwartet mich in einer neuen Position, einer neuen Stellung und einer neuen Aufgabe.

00:05:00: Was möchte ich eigentlich da drinnen erreichen?

00:05:03: Wie will ich mich einbringen, dass es auch wirklich so werden kann und wie will ich agieren.

00:05:10: Und vor allem wie will Ich auch mit zukünftigen Herausforderungen umgehen die natürlich in einer neuen Position auf mich erwarten werden.

00:05:20: Diese Visionen die man entwickelt darf bunt sein.

00:05:24: Die darf richtig schön sein.

00:05:27: gefallen und vor allem sollte sie positiv formuliert sein.

00:05:31: Eben nicht, ich will halt nicht mehr dieses Teamgefüge wo alle nur meckern das ist ein weg von sondern zu schauen positiv formulieren.

00:05:40: wie soll es denn dann eigentlich sein?

00:05:41: was ist meine vision wie in einer neuen stelle des team gefüge sein sollte.

00:05:46: aber in dem moment wo ich anfange zu beschreiben wie funktioniert für mich eigentlich ein gutes teamgefügel Und ich mich selber dabei nicht vergesse, merke auch wie agiere ich eigentlich da drin.

00:06:00: Die muss ich mich eigentlich positionieren damit ich dieses Teamgefüge zum Beispiel finden kann.

00:06:07: Das heißt Ich male mir in einer Vision etwas bunt und schön.

00:06:13: aber es geht nicht nur um ein Wünscht dir was schön malen sondern man sollte sich auch damit auseinandersetzen welche Hürden kommen vielleicht.

00:06:21: das natürlich nirgends, man einfach so gebetet wird in ein wunderbares Teamgefüge.

00:06:26: Sondern eben dass es auch dort Auseinandersetzungen geben wird.

00:06:30: und wie gehe ich dann eigentlich damit um?

00:06:33: Also das heißt sich auch mit diesen Hürden zu beschäftigen.

00:06:36: da gibt es eine sehr schöne Forschung von der Gabriele Oettingen die dann nicht nur sich mit Zielen und Visionen beschäftigt sondern dann auch sogenannten Wendanplänen.

00:06:45: also was ist wenn das auch dort mal schwierig ist Wie agiere ich denn?

00:06:50: Und hier setzt dann eben die eigene Entwicklung ein.

00:06:54: Das heißt, dass ich mich nicht abhängig mache nur von äußeren Faktoren bei einer Veränderung sondern auch eben in dieser Vision damit beschäftige wie agiere ich eigentlich und wo ist meine Entwicklung in der ganzen Geschichte?

00:07:10: Und diese Auseinandersetzung mit der Vision hilft dass eine Veränderung wirklich gezielt gut werden kann, weil sie mal eigene Entwicklung beinhaltet und ich mich irgendwann merke.

00:07:21: es ist schön das sind neue Rahmenbedingungen aber ich selber bin gleich geblieben.

00:07:26: Und deswegen werden wir Rahmenbedinger auch nicht wirklich irgendwas besser machen.

00:07:31: Diese Koppelung von Veränderungen und eigener Entwicklungen die hilft, dass es am Ende tatsächlich besser werden kann

00:07:46: Ist der Führungskräfteimpuls und Management-Input mit Gedanken für die Zukunft?

00:07:52: Für weitere Informationen und Fragen finden Sie uns im Internet unter www.dena.academy.

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